Am Rand einer Niederlage

Der Freizeitclub Bad Ragaz ist am letzten Mittwoch auf dem Giessenpark Fussballplatz gegen das Team der amag Buchs angetreten. Von Beginn weg entwickelte sich ein intensives Fussballspiel, welches auf beiden Seiten körperbetont gespielt wurde. Bad Ragaz musste ohne seinen Mittelfeldmotor Andreas Haag antreten, da dieser für dieses Spiel mit der Gegenseite paktierte. Dieses Fremdgehen bescherte Haag eine kompromisslose Bewachung wärend des ganzen Spiels. A. Haag meinte nach dem Spiel ziemlich aufgewühlt:

„So hart wurde ich in meiner ganzen Karriere noch nie angegangen!“

Zurück zum Spiel. In der ersten Halbzeit erspielte sich der Freizeitclub Bad Ragaz zahlreiche Chancen, welche jedoch alle ungentzt blieben. Das Team der amag Buchs zog ein gutes Mittelfeldspiel auf, stand zum Schluss jedoch meistens mit einem Stürmer im Abseits. Die fahrlässige Chancenauswertung des Freizeitclub rächte sich kurz vor der Pause. Nicola im Tor der Bad Ragazer Elf liess einen Schuss abprallen und Nishantan im Trikot der amag Buchs staubte gekonnt ab. Wenige Zeigerumdrehungen später pfiff der Schiedsrichter zum Pausentee.

Die zweite Halbzeit begann für Bad Ragaz mit einer kalten Dusche. Leo, der im Liechtenstein fussballspielende Brasilianer im Team der Buchser, verwertete einen Steilpass eiskalt. Die Freizeitcluber zeigten sich jedoch keineswegs geschockt und erarbeiteten sich in der Folge einige gute Torchancen. René brachte dann folgerichtig den Ball im Kasten der amag unter. Bereits sein zweiter Treffer im zweiten Spiel für den Freizeitclub. 

Keine fünf Minuten später schien das Spiel dann gelaufen. Leo schoss seinen zweiten Treffer. Ein Weitschuss fand sein Ziel.

Danach begann die furiose Aufholjagd der Bad Ragazer. Zehn Minuten vor Schluss liess Eric Rosenkranz seine Mannen jubeln. Sein satter Schuss ins Lattenkreuz prallte an den Pfosten gegenüber und führte zum 2 zu 3. Dann folgte eine sensationelle Parade von Nicola. Er hexte und sicherte seiner Elf somit die Möglichkeit auf das Remis. 

Dann folgte das Schlussfeuerwerk: Sekunden vor dem Schlusspfiff. Einwurf Ernö, Ableger Dani Stieger und Selcuk tunnelte den gegnerischen Torhüter aus extrem spitzem Winkel. 3 zu 3. Schlusspfiff. Remis.

Bilder zum Spiel gibt es leider nicht. Der Hoffotograf war leider nicht zugegen.

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